Grenzach-Wyhlen, 13. Juni 2024

  • Innovativer digitaler Begleiter Retinora soll das tägliche Leben für Patient:innen mit Makulaerkrankungen erleichtern.

  • App bietet gezielte Unterstützung für Betroffene von feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD) und diabetischem Makulaödem (DMÖ).

  • Entwickelt in enger Zusammenarbeit mit Betroffenen und Fachexpert:innen, garantiert

    die App eine patient:innenzentrierte Unterstützung und Begleitung.

Neue Unterstützung für Menschen mit Netzhauterkrankungen: Temedica und Roche launchen digitalen Begleiter "Retinora"

Retinora integriert ein breites Spektrum an Funktionen, welche auf die individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen von Patient:innen mit Augenerkrankungen zugeschnitten sind. Dazu zählen eine optimierte Terminorganisation mit Erinnerungsfunktion sowie umfassende Informationen über Netzhauterkrankungen, um Nutzer:innen stets über die neuesten Diagnose- und Behandlungsmethoden auf dem Laufenden zu halten. Zukünftig wird die App auch Text-zu-Sprache-Funktionen, Farberkennung und andere spezialisierte Features integrieren, um die Selbstständigkeit Betroffener im Alltag zu fördern.

Durch die Anbindung an Temedicas Real-World Evidence Plattform „Permea“ erhalten Nutzer:innen regelmäßig wertvolle Erkenntnisse, die aus aktuellen Forschungsergebnissen und der Aggregation und Analyse vielfältiger Datenquellen generiert werden. Zusätzlich haben die App-Nutzer:innen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen für die wissenschaftliche Forschung zu teilen, wodurch sie aktiv zur Verbesserung der Versorgung von Patient:innen mit feuchter AMD und DMÖ beitragen. Alle Daten werden unter strengster Beachtung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und mit ausdrücklichem Einverständnis der Nutzer:innen verwendet.

Ein diabetisches Makulaödem (DMÖ) ist eine Ansammlung von Gefäßflüssigkeit in der Netzhaut, die als Folge von Diabetes mellitus entsteht und zu Sehverlust bis zur Erblindung führen kann. Bei der altersabhängigen Makuladegeneration (nAMD) kommt es ebenfalls zu einer Schädigung der Netzhaut im Bereich der Makula. Dies beeinträchtigt die Fähigkeit des scharfen Sehens erheblich und kann nicht mit dem Tragen einer Brille ausgeglichen werden.

“’Retinora’ ist bereits die zweite App, die in Kooperation von Roche und Temedica entstanden ist und auf Temedicas einzigartiger App-Plattformtechnologie basiert. Mit dieser Entwicklung tragen wir signifikant zu der Unterstützung und Begleitung von Patient:innen mit Makulaerkrankungen bei.”
Gloria Seibert
Gründerin & Chief Executive Officer bei Temedica
Nico Renner
„ Durch die Verbindung von Technologie und Wissenschaft bieten wir nun eine weitere ganzheitliche und individuell angepasste Unterstützung, die das Patient:innenwohl in den Mittelpunkt stellt.“
Nico Renner
Patient Partnership Manager bei der Roche Pharma AG

Mit der Entwicklung von Retinora unterstreichen Roche und Temedica ihre führende Rolle in der digitalen Gesundheitslandschaft und setzen ein starkes Zeichen für Wachstum und Innovation in diesem Sektor. Retinora markiert einen signifikanten Fortschritt, um die Unabhängigkeit und das Wohlergehen von Patient:innen mit nAMD und DME zu fördern.

Über Temedica GmbH

Temedica ist ein Health Insights-Unternehmen, ansässig in München. Seit 2016 betreibt Temedica das europaweit führende Ökosystem für Real World Insights im Gesundheitsbereich. Temedicas Mission ist es, personalisierte und individuelle Medizin zu ermöglichen und dadurch Patientinnen und Patienten und deren individuelle Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen. Dies erreicht das Unternehmen durch die Verknüpfung gesundheitsrelevanter Daten aus diversen Quellen, die DSGVO-konform zu wertvollen Erkenntnissen verarbeitet werden.

Temedica wird von einem Konsortium renommierter Investoren mit langjähriger Erfahrung in der biopharmazeutischen Industrie unterstützt, darunter die Gründungsinvestoren von BioNTech. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter https://temedica.com/de/ .

Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.

(Bildmaterial finden Sie im Anhang/auf www.roche.de )

Eindeutige Kennzeichnung von biologischen Arzneimitteln in der medizinischen Kommunikation

Für die Patientensicherheit ist es wichtig, biologische Arzneimittel durch ihren Handelsnamen klar zu kennzeichnen. Nur so kann gewährleistet werden, dass mögliche Nebenwirkungen eindeutig einem bestimmten Produkt zugeordnet und zurückverfolgt werden können. Analog europäischer behördlicher Vorgaben für die Dokumentation des Handelsnamens in der Patientenakte nennt Roche in Publikationen, Texten und Presseinformationen deshalb neben dem internationalen Freinamen auch den Handelsnamen.

Über Roche in Deutschland

Roche beschäftigt in Deutschland rund 18.250 Mitarbeitende in den Bereichen Pharma und Diagnostik. Das Unternehmen ist unter anderem an den drei großen Standorten in Grenzach-Wyhlen (Roche Pharma AG), Mannheim (Roche Diagnostics GmbH, Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Roche Diabetes Care GmbH sowie Roche Diabetes Care Deutschland GmbH) und Penzberg (Biotechnologie-Zentrum, Roche Diagnostics GmbH) vertreten. Die Schwerpunkte erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette der beiden Geschäftsbereiche “Pharma” und “Diagnostics”: Von Forschung und Entwicklung über Produktion, Logistik bis hin zu Marketing und Vertrieb, wobei jeder Standort neben dem Deutschland-Geschäft auch globale Aufgaben wahrnimmt. Roche bekennt sich klar zu den deutschen Standorten und hat in den letzten zehn Jahren in diese mehr als 5,5 Milliarden Euro investiert. Roche hat in 2023 13,2 Milliarden Schweizer Franken in Forschung und Entwicklung global investiert. Weitere Informationen zu Roche in Deutschland unter www.roche.de.

Die Roche Pharma AG und das Münchner Health-Insights-Unternehmen Temedica kündigen im Rahmen einer engen und langjährigen Kooperation den Start des digitalen Patient:innenbegleiters Retinora an.

Die digitale Begleit-App Retinora wurde speziell für Betroffene mit feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD) und diabetischem Makulaödem (DMÖ) entwickelt und ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit mit Betroffenen und Technologieexpert:innen.

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