Mannheim, Penzberg, Ludwigsburg, Grenzach, 3. Februar 2026

  • Vollständige Umstellung auf nachhaltige Elektrizität weltweit - wichtiger Fortschritt auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045

  • Eine der größten vertikalen Photovoltaikanlagen Europas am Mannheimer Roche-Campus

  • Sonnenenergie und Biomasse für eine nachhaltige Energieversorgung am Standort Penzberg

  • Campus in Ludwigsburg bereits seit Eröffnung 2022 CO₂-neutral

  • Nutzung von grünem Strom am Standort Grenzach bereits seit 2020

Ein weiterer Schritt in Richtung Klimaneutralität: Roche nutzt weltweit ausschließlich Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen. Damit setzt das Biotechnologieunternehmen ein klares Zeichen für verantwortungsvolles Handeln und nachhaltige Innovationen im Gesundheitswesen. Der vollständige Umstieg auf nachhaltigen Strom ist ein zentraler Bestandteil der umfassenden Umweltstrategie von Roche und unterstreicht die Vision des Unternehmens, bis 2045 Klimaneutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erreichen. Die umfassende Nachhaltigkeitsstrategie umfasst ebenfalls Initiativen in den Bereichen Ressourcenmanagement, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Lieferketten.

Der der drittgrößte Standort im Roche-Netzwerk, konnte das Ziel, den eigenen Strombedarf vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken, bereits 2018 erfüllen - und erfüllt ihn bis heute. Mannheim ist daher langjähriger Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit.

Ein Highlight am Mannheimer Hightech-Campus ist die vertikal verbaute Photovoltaik-Anlage am Parkhaus des Standorts: Mit über 1.000 Quadratmetern Fläche eine der An der Fassade sind 540 Module verbaut, was eine jährliche Stromerzeugung von rund 80 Megawattstunden ermöglicht. Mit diesem Strom könnten jährlich rund 25 durchschnittliche Haushalte versorgt werden. Diese Energie wird für die Speisung der im Parkhaus befindlichen 100 Ladepunkte für Elektroautos verwendet.

„Bei der Entwicklung innovativer Lösungen für Patientinnen und Patienten weltweit ist es eine Kernverpflichtung von Roche, die Lebensqualität künftiger Generationen zu sichern – sowohl durch medizinischen Fortschritt als auch durch den Schutz unserer Umwelt”, sagt Sebastian Brandtstaedter, Leiter der Abteilung Sicherheit und Umweltschutz bei Roche in Mannheim.

Auch der bezieht bereits seit 2017 ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen. Zudem wird am Campus die Eigenstromerzeugung konsequent ausgebaut. Dafür investiert Roche konsequent in eine Vielzahl von Projekten. Auf dem neuen Biomasse-Heizwerk zur Waldrestholzverfeuerung, welches Prozessdampf für die Produktionsgebäude erzeugt und damit 7.800 Tonnen CO2  pro Jahr einspart, befindet sich eine von mehreren Photovoltaik-Anlagen des Werks. 156 Module mit einer elektrischen Gesamtleistung von 70 Kilowatt Peak produzieren jährlich so viel Strom, wie rund 19 Einfamilienhäuser pro Jahr verbrauchen. 

Eine weitere Photovoltaik-Freiflächenanlage im Norden des Werks befindet sich derzeit im Bau: Roche investiert 1,6 Millionen Euro in die Anlage mit 2.592 Modulen, die jährlich 1,8 Gigawattstunden Strom erzeugen und so den Anteil der Eigenstromerzeugung ab der Inbetriebnahme Mitte des Jahres 2026 erhöhen wird. Ebenfalls im Bau befindet sich die Anlage am neuen Diagnostik-Produktionszentrum, das gerade entsteht. Die Gesamtfläche der Anlage beträgt 1.467 Quadratmeter und umfasst 1.028 Module. Diese teilen sich jeweils zur Hälfte auf dem Dach und der Ostfassade auf. Das Besondere: Die Anlage ist direkt in die Fassade integriert und somit optisch nicht sichtbar. Sie wird insgesamt eine Leistung von 285 Kilowatt Peak erbringen.

Bereits seit der Eröffnung im Jahr 2022 wird der vollständig mit Ökostrom versorgt und arbeitet im operativen Betrieb vollständig CO₂-neutral. Ein zentraler Hebel dafür war die bewusste Entscheidung, beim Bau des Campus konsequent auf die Revitalisierung bestehender Gebäude zu setzen. Durch die Nutzung vorhandener Bausubstanz wurden im Vergleich zu einem Neubau massiv Energie und Emissionen eingespart.

Der konsequente Einsatz von Ökostrom endet jedoch nicht an der Steckdose, sondern treibt auch die Mobilitätswende vor Ort aktiv voran. Roche in Ludwigsburg schafft mit dem Ausbau einer attraktiven Ladeinfrastruktur konkrete Anreize für die Mitarbeitenden. Mit messbarem Erfolg: Der Strombezug für Elektromobilität auf dem Campus hat sich von 2023 bis 2025 verzehnfacht – von 5.000 auf 50.000 Kilowattstunden. Dieser dynamische Anstieg belegt, dass die Belegschaft die nachhaltigen Angebote annimmt und den Weg zur grünen Mobilität aus Überzeugung mitgeht.

„Als moderner Innovationsstandort ist es unser Anspruch, die Zukunft ganzheitlich zu gestalten. Nachhaltigkeit entsteht für uns nicht auf dem Papier, sondern durch Haltung und konkretes Tun“, sagt Ulrich Schwörer, Geschäftsführer der Roche Diagnostics Automation Solutions GmbH. „Für uns gehören Innovationen und ökologisches Bewusstsein untrennbar zusammen. Dass wir in Ludwigsburg bereits seit der Eröffnung CO₂-neutral arbeiten, ist der beste Beleg dafür: technologischer Fortschritt und aktiver Klimaschutz gehen bei Roche Hand in Hand.”

Seit dem 11. Juli 2020 bezieht die ihren Strom zu 100 Prozent aus regenerativer Erzeugung. Um die globalen Klimaziele von Roche darüber hinaus messbar zu unterstützen, hat Roche Grenzach die Infrastruktur und Mobilität grundlegend transformiert: Seit Dezember 2025 ist die gesamte Geschäftsfahrzeugflotte der Roche Pharma AG am Standort Grenzach vollständig auf E-Mobilität umgestellt. Die insgesamt 335 Fahrzeuge fahren seither emissionsfrei, wodurch jährlich rund 1.000 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Parallel zur Flottenumstellung wurden die E-Ladekapazitäten massiv erweitert. Sowohl direkt auf dem Campus als auch am nahegelegenen Boardinghaus stehen moderne E-Ladestationen zur Verfügung, um eine reibungslose grüne Mobilität für Mitarbeitende und Gäste zu gewährleisten. Durch die Kombination aus 100 Prozent Ökostrom und einer vollelektrischen Fahrzeugflotte setzt Roche Grenzach ein klares Zeichen für den Klimaschutz und treibt die Dekarbonisierung des Standorts konsequent voran. Weitere Maßnahmen folgen.

Mehr Informationen zu klimabezogenen Roche-Daten sind hier zu finden. 

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100 Ladepunkte im Mannheimer Roche-Parkhaus werden von der vertikal verbauten Photovoltaikanlage an der Fassade des Parkhauses gespeist.

Bildquelle: Roche

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Mit über 1.000 Quadratmetern Fläche ist die vertikal angelegte Photovoltaik-Anlage am Roche-Parkhaus eine der größten in ganz Europa. 


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Das neue Biomasse-Heizwerk zur Waldrestholzverfeuerung befindet sich im Osten der Norderweiterung von Roche in Penzberg und ist das zweite seiner Art im gesamten Roche-Konzern.

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Die auf den Rastern 82, 83 und 84 der Norderweiterung geplante Photovoltaik-Anlage wird jährlich rund 1,8 Gigawattstunden Strom in das Werksnetz von Roche in Penzberg einspeisen.

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Durch die Nutzung vorhandener Bausubstanz und 100 Prozent Ökostrom arbeitet der Standort Ludwigsburg bereits seit der Eröffnung 2022 CO₂-neutral. 


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Roche in Ludwigsburg fördert aktiv den Umstieg auf grüne Mobilität. Mit großem Erfolg: Die Menge des auf dem Campus geladenen Ökostroms für E-Autos hat sich von 2023 auf 2025 verzehnfacht.

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Die Kolleginnen und Kollegen im Außendienst sind zu 100 Prozent elektrisch unterwegs zu unseren Kunden.


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Der Grenzacher Roche Standort nutzt seit 2020 ausschließlich grünen Strom. 


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