• Haben Sie Mühe, sich an alltägliche Details zu erinnern?

  • Erleben Sie häufiger Gedächtnisverlust?

Wir alle erleben diese Dinge von Zeit zu Zeit, aber wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, sie häufiger erlebt, könnte dies ein frühes Anzeichen für die Alzheimer-Krankheit oder eine leichte kognitive Beeinträchtigung sein.

Helfen Sie uns, einen Unterschied in der Alzheimer-Forschung zu machen, indem Sie an der TRONTIER-1-Studie teilnehmen.

Die klinische Studie TRONTIER 1 zielt darauf ab festzustellen, ob ein experimentelles Medikament helfen kann, die Alzheimer-Krankheit zu verlangsamen. An der TRONTIER-1-Studie werden ungefähr 800 Erwachsene teilnehmen, bei denen kürzlich eine leichte kognitive Beeinträchtigung oder eine leichte Demenz aufgrund der Alzheimer-Krankheit diagnostiziert wurde.

Die Alzheimer-Krankheit ist eine medizinische Erkrankung, die durch Veränderungen im Gehirn verursacht wird und das Gedächtnis, das Verhalten und die alltäglichen Aktivitäten einer Person beeinträchtigt. Es wird angenommen, dass diese Veränderungen im Gehirn mit der Ablagerung von zwei Proteinen zusammenhängen: Beta-Amyloid und Tau. Man kann sich diese Ablagerungen wie Straßensperren im Gehirn vorstellen, die es schwieriger machen zu denken, sich zu erinnern oder zu sprechen. Wissenschaftler versuchen fortlaufend, mögliche Behandlungen zu finden, einschließlich neuer Studienmedikamente, um diese Veränderungen zu verlangsamen oder zu stoppen.

Eine leichte kognitive Beeinträchtigung bedeutet, Probleme mit dem Gedächtnis und den Denkfähigkeiten zu haben, die sich von den üblichen altersbedingten Veränderungen unterscheiden.

  • Durch Ihre Teilnahme helfen Sie zukünftigen Generationen, in einer Welt mit besseren Behandlungsmethoden für die Alzheimer-Krankheit zu leben.

  • Ihr Gedächtnis und Ihr allgemeiner Gesundheitszustand werden regelmäßig überprüft

  • Das Studienteam wird Sie mit Informationen über die Alzheimer-Krankheit versorgen

  • Sie nehmen die Studientermine am Prüfzentrum wahr

  • Sie nehmen an Gedächtnistests teil und lassen regelmäßige Gesundheitschecks durchführen

  • Zur Unterstützung benötigen Sie einen Studienpartner, z. B. ein Familienmitglied oder eine Betreuungsperson

Ihre Teilnahme ist freiwillig und Sie können jederzeit von der Teilnahme ausscheiden!

Sie sind möglicherweise für die TRONTIER-1-Studie geeignet, wenn Folgendes auf Sie zutrifft:

  • Sie sind zwischen 50 und 90 Jahre alt

  • Sie zeigen frühe Symptome einer leichten kognitiven Beeinträchtigung oder der Alzheimer-Krankheit oder sie wurde bereits diagnostiziert.

  • Sie sind in der Lage, über 18 Monate Studientermine mit einem Studienpartner wahrzunehmen.

Wählen Sie ein Studienzentrum in Ihrer Nähe aus der Liste unten. Kontaktieren Sie das Team per Telefon oder E‑Mail, um Fragen zu klären und einen unverbindlichen Termin für die Eignungsprüfung zu vereinbaren. Die Teilnahme ist freiwillig, kostenlos und Unterstützung für Reisekosten kann angeboten werden.

Schloßstr. 29
12163 Berlin-Steglitz

Mönckebergstr. 27
20095 Hamburg

Arnold-Heller-Str. 3, Haus 41
24105 Kiel

Züricher Str. 40
28325 Bremen

Von-Siebold-Str. 5
37075 Göttingen

Gudrunstr. 56
44791 Bochum

Pauwelstr. 30
52074 Aachen

Nordallee 1; Gebäude St. Kamillus 4. Stock
54292 Trier

Hessenring 121
61348 Bad Homburg

Albert-Schweitzer-Str. 8
64711 Erbach

Breisacher Str. 64
79106 Freiburg

Einsteinstraße 1, 3. Stock
81675 München

Münsterplatz 32
89073 Ulm

Oberer Eselsberg 45
89081 Ulm

Hohe Warte 8
95445 Bayreuth

Münsterplatz 32
89073 Ulm

Oberer Eselsberg 45
89081 Ulm

Breisacher Str. 64
79106 Freiburg

Hohe Warte 8
95445 Bayreuth

Einsteinstraße 1, 3. Stock
81675 München

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12163 Berlin-Steglitz

Züricher Str. 40
28325 Bremen

Mönckebergstr. 27
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Hessenring 121
61348 Bad Homburg

Albert-Schweitzer-Str. 8
64711 Erbach

Von-Siebold-Str. 5
37075 Göttingen

Gudrunstr. 56
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Pauwelstr. 30
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Nordallee 1; Gebäude St. Kamillus 4. Stock
54292 Trier

Arnold-Heller-Str. 3, Haus 41
24105 Kiel

Die Alzheimer-Krankheit (AD) ist eine Form der Demenz, die das Gedächtnis, das Denken und das Verhalten beeinträchtigt. Die Symptome entwickeln sich meist langsam und verschlimmern sich mit der Zeit so stark, dass sie alltägliche Aufgaben beeinflussen. Man geht davon aus, dass die Alzheimer-Krankheit durch Veränderungen bei zwei Proteinen (Eiweißen) im Gehirn, diese Eiweiße heißen Beta-Amyloid und Tau,  verursacht wird. Sogenannte Plaques (das sind Klumpen aus Beta-Amyloid) und Verknäuelungen (verdrehte Fasern aus Tau-Protein) sind die Hauptgründe für die Schädigung von Gehirnzellen. Viele Forscher konzentrieren sich bei der Entwicklung von Behandlungen, die helfen könnten, die AD zu verlangsamen oder aufzuhalten, auf diese beiden Proteine.

In dieser Studie wird ein Medikament namens Trontinemab geprüft. Es wurde entwickelt, um Amyloid-Plaques aus dem Gehirn zu entfernen, und soll zur Behandlung früher Symptome der Alzheimer-Krankheit eingesetzt werden.

Trontinemab ist ein Prüfpräparat (ein experimentelles Medikament). Das bedeutet, dass Gesundheitsbehörden (wie die US-amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration, FDA und die Europäische Arzneimittel-Agentur, EMA) Trontinemab nicht für die Behandlung der Alzheimer-Krankheit zugelassen haben.

Ziel dieser Studie ist es, zu vergleichen, wie wirksam und sicher Trontinemab im Vergleich zu einem Scheinmedikament (einem sogenannten Placebo) bei Menschen mit frühen Symptomen der Alzheimer-Krankheit ist.

Personen (Männer und Frauen) im Alter von 50 bis 90 Jahren mit Alzheimer-Krankheit können an der Studie teilnehmen, wenn sie leichte Gedächtnis- oder Denkstörungen haben oder wenn diese Probleme begonnen haben, ihre Arbeit oder Alltagsaktivitäten zu beeinträchtigen. Es muss außerdem bestätigt sein, dass Amyloid-Plaques in ihrem Gehirn vorhanden sind. Dies wird durch einen Gehirnscan (Amyloid-PET) oder eine Lumbalpunktion überprüft. Die Teilnehmer dürfen höchstens 150 kg wiegen und benötigen eine Person als Studienpartner, die sie während der Studie unterstützt.

Personen können möglicherweise nicht an dieser Studie teilnehmen, wenn sie andere Gehirnerkrankungen haben, die ihr Denken und Gedächtnis beeinträchtigen könnten, wenn sie Erkrankungen haben, die das Gehirn und seine Blutgefäße betreffen, und/oder wenn bei ihnen bestimmte psychische Erkrankungen bekannt sind. Personen, bei denen keine MRT-Untersuchung durchgeführt werden kann, können ebenfalls ausgeschlossen werden. Personen, die schwanger sind oder derzeit stillen, können nicht an der Studie teilnehmen. Es kann weitere Kriterien geben, die Personen erfüllen müssen. Diese können nach einem Gespräch mit einem Prüfarzt festgestellt werden.

Zunächst werden interessierte Personen voruntersucht, um zu prüfen, ob sie an der Studie teilnehmen können. Dieser Voruntersuchungszeitraum dauert bis zu 8 Wochen vor Beginn der Behandlung.

Dies ist eine „placebokontrollierte“ Studie. Das bedeutet, dass die Teilnehmer entweder einer Gruppe zugeteilt werden, die das Prüfpräparat (Trontinemab) erhält, oder einer Gruppe, die ein „Placebo“ erhält (dies ist ein Scheinmedikament, das keine Wirkstoffe enthält, aber genauso aussieht und auf die gleiche Weise verabreicht wird wie das Studienmedikament). Der Vergleich der Ergebnisse aus den verschiedenen Gruppen hilft den Forschern zu erkennen, ob beobachtete Veränderungen auf das Studienmedikament zurückzuführen sind oder zufällig auftreten.Alle Teilnehmer dieser Studie werden nach dem Zufallsprinzip (vergleichbar mit einem Münzwurf) in 2 Gruppen aufgeteilt. Die Teilnehmer erhalten entweder Trontinemab oder das Placebo über eine Infusion in eine Vene (intravenöse Infusion).

Die Teilnehmer haben die gleiche Chance, entweder der Trontinemab oder der Placebo -Gruppe zugeteilt zu werden.

Dies ist eine doppelblinde Studie. Das bedeutet, dass weder die Teilnehmer der Studie noch das Studienteam bis zum Ende der Studie wissen, welche Behandlung (Trontinemab oder Placebo) verabreicht wird. Dies soll sicherstellen, dass die Behandlungsergebnisse nicht durch die Erwartungen der Teilnehmer beeinflusst werden. Der Prüfarzt kann jedoch herausfinden, welcher Gruppe ein Teilnehmer angehört, wenn dessen Sicherheit gefährdet ist.

Während dieser Studie wird der Prüfarzt die Teilnehmer regelmäßig sehen. Er wird fragen, wie sich die Teilnehmer fühlen, Fragen zu ihrem Gedächtnis stellen, gesundheitliche Untersuchungen durchführen und auf unerwünschte Wirkungen prüfen, die bei den Teilnehmern auftreten könnten. Die Teilnehmer haben zusätzlich einen Abschlussbesuchstermin. Dabei wird der Prüfarzt alle in der Studie untersuchten Messwerte und das Wohlbefinden des Teilnehmers überprüfen. Die Gesamtdauer der Studienteilnahme beträgt etwa 1 Jahr und 7 Monate. Die Teilnehmer haben das Recht, die Studienbehandlung jederzeit zu beenden und aus der Studie auszuscheiden, wenn sie dies wünschen. Nach Abschluss dieser Studie wird den Teilnehmern, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen, die Möglichkeit angeboten, an einer offenen Verlängerungsstudie teilzunehmen, in der alle Teilnehmer Trontinemab erhalten.

Die wichtigsten Ergebnisse, die in der Studie gemessen werden und anhand derer beurteilt wird, ob das Prüfpräparat gewirkt hat, sind Veränderungen des Gedächtnisses, des Denkens und der Alltagsfunktionen von Beginn der Studienteilnahme bis Woche 72. Diese werden mithilfe speziell entwickelter Fragenkataloge (Fragebögen) erfasst.

Weitere wichtige Ergebnisse, die von Studienbeginn bis Woche 72 mithilfe von Fragebögen und Bewertungsinstrumenten gemessen werden, umfassen:

  • Veränderungen des Gedächtnis- und des Denkvermögens

  • Veränderungen der Fähigkeit, alltägliche Aktivitäten auszuführen

  • Veränderungen der Konzentration und der Fähigkeit, Anweisungen zu folgen

  • Ansammlung von Proteinen im Gehirn (Amyloid und Tau) sowie Biomarker im Liquor und Blut. Ein Biomarker ist ein messbarer Indikator (Hinweis) oder ein Anzeichen, das im Blut oder in Körperflüssigkeiten gefunden werden kann und Hinweise auf einen Gesundheitszustand geben kann.

Zusätzlich werden auch die Anzahl und der Schweregrad von unerwünschten Wirkungen gemessen.

Die Teilnahme an der Studie kann dazu führen, dass sich die Teilnehmer besser fühlen, muss es aber nicht. Die im Rahmen der Studie erhobenen Daten können jedoch in Zukunft anderen Personen mit ähnlichen Erkrankungen helfen.

Zum Zeitpunkt der Durchführung der Studie ist möglicherweise nicht vollumfänglich bekannt, wie sicher und wirksam die Studienbehandlung ist. Klinische Studien bergen Risiken für die Teilnehmenden. Diese Risiken sind in der Regel nicht größer als diejenigen im Zusammenhang mit einer routinemäßigen Behandlung bzw. dem natürlichen Fortschreiten der Erkrankung. Personen, die an einer Teilnahme interessiert sind, werden über die Risiken und den Nutzen sowie über alle zusätzlichen Maßnahmen oder Untersuchungen informiert, die vorgesehen sind. Alle Einzelheiten der Studie werden in der Patienteninformation und Einwilligungserklärung beschrieben. Dazu gehören auch Informationen über mögliche Wirkungen sowie andere Behandlungsmöglichkeiten.

Mit dem Studienmedikament verbundene Risiken

Die Studienbehandlung kann möglicherweise unerwünschte Wirkungen verursachen. Diese unerwünschten Wirkungen können leicht bis schwerwiegend oder sogar lebensbedrohlich und von Person zu Person unterschiedlich sein. Während dieser Studie finden regelmäßige Kontrolluntersuchungen der Teilnehmer statt, um zu prüfen, ob unerwünschte Wirkungen auftreten.

Trontinemab

Die Teilnehmer werden über die bekannten unerwünschten Wirkungen von Trontinemab sowie über mögliche unerwünschte Wirkungen informiert, die auf Studien am Menschen und im Labor oder auf dem Wissen über ähnliche Medikamente basieren.

Trontinemab und das Placebo werden als Infusion in eine Vene (intravenöse Infusion) verabreicht. Zu den bekannten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Infusion gehören Symptome wie Fieber und Schüttelfrost.

Zu den bekannten unerwünschten Wirkungen gehören auch Entzündungen, Schwellungen oder kleine Blutungen in Teilen des Gehirns (Amyloid-bedingte Auffälligkeiten in der Bildgebung, ARIA).

Das Studienmedikament kann für ein ungeborenes Kind schädlich sein. Frauen, die schwanger werden können, müssen Vorsichtsmaßnahmen treffen, um zu vermeiden, dass ein ungeborenes Kind der Studienbehandlung ausgesetzt wird.

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