Worum es geht: die Studie im Überblick

    Wie viel ist eine starke klinische Forschung wert – für die Versorgung, für den Standort, für die Menschen? Dieser Frage ist das IGES Institut, ein unabhängiges Forschungs- und Beratungsinstitut im Gesundheitswesen, in einer umfassenden Untersuchung nachgegangen. Die Studie beziffert erstmals, welchen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beitrag klinische Studien in Deutschland leisten – und welches zusätzliche Potenzial in einer konsequenten Umsetzung der bereits beschlossenen Reformen steckt.

    Für die klinische Forschung sind diese Ergebnisse mehr als Zahlen: Sie liefern Argumente, die den Studienstandort stärken, und sie zeigen, wo sich der Arbeitsalltag in den Studienzentren konkret verbessern lässt. Was das für die Menschen bedeutet, die Forschung täglich tragen, bringen drei Kernpunkte auf den Punkt.

    Drei Kernpunkte

    Tempo

    Schnellere Genehmigungen und schlankere Prozesse bedeuten, dass mehr Studien in Deutschland starten – und zwar früher. Für Forschende heißt das: weniger Wartezeit, mehr Zeit für die eigentliche wissenschaftliche Arbeit.

    Standort

    Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen klinischen Forschung sichert Forschungsplätze, Expertise und internationale Anschlussfähigkeit. Wo geforscht wird, bleibt Wissen – und entsteht Neues.

    Qualität

    Eine bessere digitale Infrastruktur stärkt Datenarbeit, Rekrutierung und Studienqualität. Verlässliche Werkzeuge schaffen die Grundlage für belastbare Ergebnisse und entlasten den Alltag.

    Was die IGES-Studie für die Forschung bedeutet

    Die IGES-Studie argumentiert vor allem wirtschaftlich – doch ihre Erkenntnisse haben unmittelbare Folgen für die klinische Forschung in Deutschland. Aus Forschungsperspektive lassen sie sich in vier Dimensionen übersetzen.

    Wirtschaft & Standort

    Ein starker Studienstandort sichert Investitionen, Arbeitsplätze und Forschungsinfrastruktur. Für Forschende bedeutet das verlässlichere Rahmenbedingungen und langfristige Perspektiven am Standort Deutschland.

    Öffentliche Hand

    Klinische Forschung wirkt auch fiskalisch – über Steueraufkommen und über Entlastungen im Gesundheitssystem. Diese Argumente stärken die politische Rückendeckung für bessere Forschungsbedingungen.

    Gesundheits-Dividende

    Wenn Innovationen schneller bei den Patientinnen und Patienten ankommen, geht es Menschen früher besser. Forschende leisten damit einen Beitrag, der weit über die einzelne Studie hinausreicht.

    Innovation / Forschungsstandort

    Klinische Forschung ist der Boden, auf dem medizinischer Fortschritt entsteht. Ein starker Standort zieht Talente an, ermöglicht anspruchsvolle Studien und hält Deutschland an der Spitze der medizinischen Entwicklung.

    Jetzt kommt es auf die Umsetzung an

    Die Botschaft aus Forschungssicht ist klar: Mit dem Medizinforschungsgesetz sind die Weichen gestellt, jetzt kommt es auf die konsequente Umsetzung an. Forschende sind dabei nicht Zuschauer, sondern die treibende Kraft – ihre Erfahrung entscheidet darüber, ob aus guten Rahmenbedingungen bessere Forschung wird.

    4 konkrete Handlungsfelder

    Die IGES-Studie benennt vier Hebel, mit denen sich der Studienstandort stärken lässt. Aus Forschungssicht sind das die Stellschrauben, die den Arbeitsalltag konkret verbessern.

    Genehmigungs- und Bewertungsverfahren

    chnellere und bundesweit einheitliche Verfahren verkürzen die Zeit bis zum Studienstart. Für Forschende bedeutet das weniger Verwaltungsaufwand und einen früheren Beginn der eigentlichen Arbeit.

    Verträge / Standardisierung

    Standardisierte Vertrags- und Budgetprozesse reduzieren Reibung und Verzögerungen bei jeder einzelnen Studie. Weniger Aufwand pro Studie heißt: mehr Kapazität für Forschung.

    Digitale Infrastruktur

    Alltagstaugliche digitale Werkzeuge erleichtern Rekrutierung, Datenerhebung und die Nutzung von Versorgungsdaten – und machen Studien schneller und qualitativ besser.

    Studienkoordination und Klinik-Kapazitäten

    Mehr Zeitbudgets, mehr Studienkoordination und gezielte Weiterbildung stärken die operative Ebene, auf der Forschung tatsächlich stattfindet. Das entlastet Teams und schafft Raum für mehr Studien.

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    Kontakt

    IGES Institut GmbH

    Dr. Martin Albrecht
    Geschäftsführer

    Phone +49 30 230 809 75
    Fax +49 30 230 809 11
    martin.albrecht@iges.com
    www.iges.com

    Roche Pharma AG

    Dr. Tobias Hackmann
    Excellence Lead Industrielle Gesundheitswirtschaft


    Mobile: +491726367159
    tobias.hackmann@roche.com

    Was Forschende jetzt wissen sollten

    Das Medizinforschungsgesetz schafft die Grundlage für schnellere und einheitlichere Verfahren. Im Arbeitsalltag soll sich das in kürzeren Genehmigungszeiten, klareren Zuständigkeiten und verlässlicheren Abläufen zeigen.

    Die Studie modelliert die wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung klinischer Forschung in Deutschland in Szenarien bis 2045. Es handelt sich um modellierte Potenziale, nicht um garantierte Werte.

    [Roche-Input: Antwort formulieren – z. B. Verweis auf Engagement, Netzwerke, konkrete Roche-Angebote oder Kooperationsmöglichkeiten]

    Studienkoordination ist eine der zentralen operativen Stellschrauben: Mehr Koordination und Kapazität entlasten Forschende und ermöglichen mehr Studien.

    Studien wirken über die Forschung hinaus

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