Micral-Test® ist ein visueller Urintest-Streifen zur immunologischen Bestimmung einer Mikroalbuminurie (MAU). Der Micral-Test® liefert innerhalb von nur einer Minute Ergebnisse in gewohnter Roche Qualität. Der semiquantitative Test erkennt dabei bereits kleinste Mengen Albumin im Urin (cutoff 20 mg/L). Somit unterstützt Sie der Test als frühester klinischer Marker bei der Diagnose einer Nephropathie oder dient als Indikator eines erhöhten Risikos kardiovaskulärer Ereignisse.2

  • Immunologischer Nachweis kleinster Mengen humanem Albumin1

  • Hohe Vergleichbarkeit mit der quantitativen Labormethode1

  • Effizienz durch einfache Handhabung und schnelles Testergebnis1

  • Flexibilität durch lange Farbstabilität des Nachweisfeldes1

Schnelle & einfache Testdurchführung

  • Testergebnis in 1 Minute1

  • Einfache Handhabung

  • Lange Farbstabilität erlaubt 5-minütiges Überschreiten der Ablesezeit1

Bewährte Roche-Qualität

  • Immunologisches Testprinzip zum spezifischen Nachweis von Human-Albumin1

  • Hohe Vergleichbarkeit mit der quantitativen Labormethode1

    neg.: 95% (95% Vertrauensintervall: 91,2% - 97,6%)

    pos.: 92% (95% Vertrauensintervall: 87,4% - 94,6%)

  • Hohe Präzision1 (100% Übereinstimmung in der Wiederhol- und Zwischenpräzision)

Die Bestimmung der MAU ist sowohl bei Patienten mit Diabetes, Hypertonie und metabolischem Syndrom, als auch in der „gesunden Bevölkerung“ ohne spezifische Erkrankung, ein früher Marker von Nieren- bzw. kardiovaskulären Erkrankungen. 2,7,8

  • Früherkennung diabetischer und hypertensiver Nephropathien in Klinik und Praxis2

  • Indikator für ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko sowie für eine erhöhte kardiovaskuläre- und Gesamtmortalität, auch unabhängig von einer spezifischen Erkrankung7

  • Prädiktiver Faktor für kardiovaskuläre Ereignisse bei vorliegendem metabolischen Syndrom8

Über 50% der Betroffenen wissen im präterminalen Stadium nicht von ihrer chronischen Niereninsuffizienz.3,4

Ein Erhalt der Nierenfunktion ist nur im Frühstadium der Erkrankung möglich.5,6 Daher empfehlen Leitlinien für die Hochrisikogruppen (Diabetiker und Hypertoniker) eine rechtzeitige und regelmäßige Bestimmung der Albuminausscheidung im Urin:

 1. Teststreifen in die Urinprobe eintauchen

Den Teststreifen für 5 Sekunden so weit in den Urin* tauchen, dass sich der Flüssigkeitsspiegel zwischen den beiden schwarzen Linien befindet. Empfohlenes Probenmaterial: Erster Morgenurin nach dem Aufstehen.1

Beim Eintauchen und beim Herausziehen des Streifens die Gefäßwand nicht berühren.

3. Testergebnis ablesen

Nach 1 Minute die Farbe des Nachweisfeldes mit der Farbskala auf dem Etikett der Teststreifenröhre vergleichen.

Die Ablesezeit kann bis zu 5 Minuten überschritten werden, da die Farbe so lange stabil bleibt.

2. Inkubationszeit abwarten

Den Teststreifen quer auf das Probengefäßes legen.

Die Albuminausscheidung hat einen Variationskoeffizient von 40 %.2

Zur Diagnosestellung einer Mikroalbuminurie sind daher mindestens zwei positive Ergebnisse erforderlich, die an zwei oder bei widersprüchlichen Ergebnissen an drei verschiedenen Tagen gewonnnen werden.1,2

Die Konzentrationsschwankungen sind abhängig von z. B.

  • Körperlicher Aktivität

  • Harnwegsinfekten

  • akuten fieberhafte Erkrankungen

  • schlecht eingestelltem Blutzucker

  • Blutdruckerhöhung

  • Herzinsuffizienz

  • operativen Eingriffe

Solche nicht-renalen Ursachen einer Albuminurie sollten ausgeschlossen werden.2

* Empfohlenes Probenmaterial: Erster Morgenurin nach dem Aufstehen

**Quantitative Vergleichsmethode: Tina-quant ALB-T Test auf einem Roche Hitachi cobas c System (siehe Packungsbeilage Micral-Test®); die Werte für neg. und pos. zeigen den Anteil der übereinstimmenden negativen und positiven Ergebnisse an

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Literatur

1. Roche Diagnostics GmbH Packungsbeilage Micral-Test ®, 2019

2. AWMF Nationale Versorgungs-Leitlinie Nierenerkrankungen bei Diabetes im Erwachsenenalter – Langfassung. Version 1.1, 30. September 2010, zuletzt geändert September 2015, derzeit in Überarbeitung

3. Schulze-Lohoff E et al, Der Internist 2005, 46:378-388

4. Nickolas TL et al., American Journal of Kidney Diseases 2004

5. Pharma-Kritik Jahrgang 23, Nr. 02, PK259

6. Deutscher Diabetiker Bund: Erste Zeichen diabetische Nephropathie, 8/2000

7. B. Hess Mikroalbuminurie bei Diabetikern und Nicht-Diabetikern 06/2011 Der Informierte Arzt.

8. Botnia Studie_Isomaa B et al._Diabetes Care 2001_24(4) 683-9

9. Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2019

10. World Heart Federation. Diabetes as a risk factor for cardiovascular disease 2017

11. Neu A et al. Diagnostik, Therapie und… Diabetologie 2019; 14 (Suppl2): S153-S166DDG (DDG Praxisempfehlung „Diabetische Nephropathie“ 10/2019)

12. Springer Lehrbuch: Niere und ableitende Harnwege, 2014, ISBN-10: 9783642282355

13. Deutsche Bluthochdruckliga e. V.: Bluthochdruck-Zahlen 2017 pdf

14. Springer Medizin Ärztezeitung Online 06.09.2004: Mikroalbuminurie wird als Gefäßrisikofaktor unterschätzt

15. ESC Pocket Guidelines „Management der arteriellen Hypertonie", 2018

 

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