Bei Patient:innen mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen gewinnt die umfassende molekulare Diagnostik (Comprehensive Genomic Profiling, CGP) zunehmend an Bedeutung. CGP zeichnet sich dadurch aus, dass eine große Anzahl an Genen (>100) gleichzeitig auf Veränderungen untersucht wird.
Dies ermöglicht eine fundierte Entscheidungshilfe für den gesamten Behandlungsweg: CGP optimiert die leitliniengerechte Therapie, identifiziert zusätzliche Optionen (z. B. klinische Studien) und hilft, unwirksame Behandlungen frühzeitig auszuschließen. So wird die Basis für eine personalisierte und vorausschauende Krebstherapie geschaffen.
CGP basiert auf einem einzelnen, sequenzierungsbasierten Test (Next-Generation Sequencing, NGS), der gleichzeitig eine Vielzahl krebsrelevanter Gene analysiert. Ziel ist es, genomische Veränderungen und charakteristische Signaturen im Tumor zu identifizieren, die das Tumorwachstum antreiben können. Auf dieser Basis lassen sich potenzielle therapeutische Angriffspunkte erkennen und die Auswahl zielgerichteter Therapieoptionen unterstützen.
Mit der umfassenden molekularen Diagnostik können in einem einzigen Test die vier zentralen Klassen genomischer Alterationen erfasst werden, die eine Rolle in der Krebsentstehung spielen. Das Ergebnis: Ein detailliertes molekulares Tumorprofil, das eine fundierte Grundlage für therapeutische Entscheidungen bieten kann.
Basensubstitutionen
Veränderungen einzelner DNA-Bausteine
Insertionen und Deletionen
Einfügungen oder Verluste von DNA-Abschnitten
Kopienzahlveränderungen (Copy Number Alterations, CNAs)
Vermehrung oder Verlust von Genkopien
Rearrangements bzw. Genfusionen
Umlagerungen von DNA-Abschnitten, die neue Genverbindungen erzeugen
Darüber hinaus ermöglicht die große genomische Abdeckung eines CGP-Panels die zuverlässige Bestimmung komplexer genomischer Signaturen, wie z.B.
der Tumormutationslast (TMB)
einer Mikrosatelliteninstabilität (MSI)
einer homologen Rekombinationsdefizienz (HRD)
Relevante Befunde in einem Test – statt Lücken durch Einzelmarker.
CGP zielt darauf ab, mit einer einzelnen Testung eine umfassende molekulare Einordnung zu ermöglichen – und damit Diagnostikschritte zu bündeln, die sonst sequenziell erfolgen würden. So können relevante Veränderungen erkannt werden, die andere, fokussierte Tests potenziell nicht abdecken.
Therapieentscheidungen mit molekularem Fundament.
CGP ist darauf ausgerichtet, die Trefferquote für zielgerichtete Therapieoptionen zu maximieren. Da alle Mutationsklassen und komplexe Signaturen parallel abdeckt werden, identifiziert CGP effektiv leitliniengerechte Targets sowie tumoragnostische und prädiktive Biomarker.
Gewebe ist wertvoll. CGP bündelt Informationen.
Sequenzielle Einzelgentests verbrauchen das Gewebe sehr rasch; ein negativer Einzeltest verdoppelt das Risiko, dass darauffolgende molekulare Analysen aufgrund von zu limitierter Gewebeverfügbarkeit abgebrochen werden müssen.
Klare Ergebnisse unterstützen zügige Entscheidungen.
CGP kann von der Therapieauswahl bis zum Progressions-/Resistenz-Profiling effiziente Behandlungsentscheidungen unterstützen. Eine sofortige, umfassende NGS-Testung kann zudem zu einem signifikant beschleunigten Therapiebeginn führen.
Optimieren Sie Ihre Therapieentscheidungen durch präzises Tumorprofiling.
Für immer mehr Indikationen stehen zielgerichtete Therapien und Immuntherapien zu Verfügung, die durch CGP möglich werden.
Aktuelle Empfehlungen (Auswahl) zur CGP-Testung aus S3- und Onkopedia-Leitlinen3,4
Präzisionsonkologie beim CUP-Syndrom: Das Unsichtbare behandelbar machen
Das CUP-Syndrom (Cancer of Unknown Primary) stellt mit etwa 3 bis 5 % aller Krebserkrankungen und als vierthäufigste Krebstodesursache eine enorme klinische Herausforderung dar, da konventionelle Chemotherapien bei verborgenem Primärtumor oft nur ein medianes Überleben von einem Jahr ermöglichen (Fizazi et al., Ann Oncol 2015; Pavlidis et al., Lancet 2012). Die Implementierung von Comprehensive Genomic Profiling (CGP) kann diese Hürde nachhaltig überwinden, denn umfassende molekulare Analysen zeigen, dass über ein Drittel der CUP-PatientInnen therapierelevante genomische Alterationen aufweisen (Westphalen et al., ESMO Open 2023).
Klinischer Mehrwert der CGP-Testung für Ihre Praxis
Identifikation zugelassener Therapieoptionen: CGP erfasst zuverlässig komplexe genomische Signaturen wie TMB-High (ca. 8,6–11,6 %) oder MSI-H (ca. 1–2,4 %) sowie seltene NTRK-Fusionen, was den direkten Zugang zu tumoragnostisch zugelassenen Präzisionstherapien wie Pembrolizumab oder TRK-Inhibitoren eröffnet (Ross et al., The Oncologist 2021; Marabelle et al., Lancet Oncol 2020).
Vermeidung ineffektiver Behandlungen: Die vorgelagerte Diagnostik schützt vor Toxizität, indem sie primäre Resistenzmechanismen – wie etwa KRAS- oder NRAS-Mutationen (20–25 %) vor einer empirischen Anti-EGFR-Therapie – zielsicher ausschließt (Rankin et al., Oncologist 2016; Westphalen et al., ESMO Open 2023).
Signifikant verbessertes Überleben: Dass eine molekular gesteuerte Therapie das klinische Outcome messbar verbessert, belegt die CUPISCO-Studie, in der das mediane progressionsfreie Überleben im Vergleich zur Standard-Chemotherapie von 4,4 auf 6,1 Monate verlängert wurde (Krämer et al., Lancet 2024).
Evidenz für Off-Label-Therapien: Ergänzend demonstrieren aktuelle Fallstudien, wie NGS-basierte Testungen bei außergewöhnlichen genetischen Profilen (wie z. B. BRAF-V600E) zu hochwirksamen Off-Label-Interventionen wie Encorafenib plus Cetuximab führen können (Maly et al., Mol Clin Oncol 2024).
Leitlinienkonforme Standarddiagnostik
Basierend auf dieser starken Evidenzlage fordern aktuelle Fachgesellschaften einen Paradigmenwechsel in der CUP-Diagnostik. So empfiehlt die deutsche Onkopedia-Leitlinie den Einsatz von NGS-Panel-Tests zur Erstellung einer molekularen Signatur bei allen CUP-PatientInnen in gutem Allgemeinzustand als verbindliche Standarddiagnostik. Auch die ESMO rät zur routinemäßigen NGS-Testung, um das volle Potenzial molekularer Therapien auszuschöpfen. Mit CGP – wahlweise aus Gewebe oder per Liquid Biopsy – transformieren Sie diese diagnostische Notwendigkeit in eine zielgerichtete, personalisierte Behandlungsstrategie.
Präzisionsonkologie beim NSCLC
Der Wert des Comprehensive Genomic Profiling
Inzidenz & klinische Relevanz Lungenkrebs gehört mit jährlich rund 58.400 Neuerkrankungen zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland (Robert Koch-Institut, Krebs in Deutschland, 2025). Da etwa die Hälfte der PatientInnen mit NSCLC (Adenokarzinom) therapierelevante Alterationen aufweist, fordert die deutsche S3-Leitlinie Lungenkarzinom vor der Erstlinientherapie die umfassende molekularpathologische Testung (Leitlinienprogramm Onkologie, S3-Leitlinie Lungenkarzinom, 2025). Die exakte Diagnostik ist für das Überleben essenziell, da PatientInnen maßgeblich von zugelassenen zielgerichteten Medikamenten, wie Tyrosinkinaseinhibitoren bei EGFR-Mutationen oder ALK-Fusionen, profitieren (Mosele et al., Ann Oncol, 2024).
Diagnostische Hürden in der Praxis Eine zentrale Herausforderung für behandelnde OnkologInnen ist das oft knappe Tumorgewebe, welches bei sequenziellen Einzelbiomarkertests extrem rasch aufgebraucht wird (Nesline et al., J Clin Oncol, 2023). In der Folge bleiben bis zu 25 % der NSCLC-PatientInnen gänzlich ohne molekulares Testergebnis und kleine Standard-Panels übersehen zudem häufig hochrelevante, aber seltene Marker wie u.a. NTRK-Fusionen (Sadik et al., JCO Precis Oncol, 2022; Fox et al., JCO, 2023).
Der CGP-Mehrwert für Ihre PatientInnen Comprehensive Genomic Profiling (CGP) überwindet diese Hürden durch eine gewebeschonende, zeitgleiche Analyse aller Mutationsklassen und komplexer genomischer Signaturen. Dadurch detektiert CGP im Vergleich zu klassischen PCR- und FISH-Methoden beispielsweise bis zu 35 % mehr ALK-Fusionen und 17 % mehr EGFR-Alterationen (Ali et al., Oncologist, 2016). CGP minimiert zudem das Risiko verpasster Therapiechancen signifikant: Die Rate übersehener zielgerichteter Optionen liegt bei CGP-getesteten PatientInnen bei nur 2,9 %, verglichen mit 13,2 % bei konventionellem NGS und 40,2 % bei Non-NGS-Methoden (Paz-Ares et al., Lung Cancer, 2022) . Darüber hinaus verhindert das breite Profiling Toxizitäten, indem es ineffektive Immuntherapien bei Vorliegen von Treibermutationen rechtzeitig ausschließt. Bei fehlendem Gewebe sichert die Liquid Biopsy aus dem Blut als komplementäre CGP-Methode dennoch eine präzise Therapiesteuerung (Chouaid et al., Lung Cancer, 2014).
Präzisionsonkologie beim Mammakarzinom
Der Wert des Comprehensive Genomic Profiling
Inzidenz & klinische Relevanz Brustkrebs ist mit jährlich über 70.000 Neuerkrankungen die mit Abstand häufigste Krebserkrankung und häufigste Ursache krebsbedingter Todesfälle bei Frauen in Deutschland (Robert Koch-Institut, Krebs in Deutschland, 2025). Da bei etwa jeder zweiten Patientin mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom therapierelevante Mutationen vorliegen, stehen mittlerweile über 11 zugelassene zielgerichtete Therapieoptionen zur Verfügung (Sivapiragasam et al., ASCO, 2019; Hlevnjak et al., Int J Cancer, 2025). Die aktuelle deutsche S3-Leitlinie und die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) empfehlen daher eine umfassende Testung von Markern wie PIK3CA, BRCA1/2, PALB2, ESR1 oder HER2-Mutationen zur Selektion für zugelassene Inhibitoren (AGO-Leitlinie Pathologie, 2025).
Diagnostische Hürden in der Praxis Eine zentrale Herausforderung im onkologischen Praxisalltag besteht darin, die enorm heterogene und komplexe Tumorbiologie des Mammakarzinoms aus oft limitiertem Gewebematerial zeiteffizient zu entschlüsseln. Sequenzielle Einzeltests verzögern nicht nur den Therapiebeginn, sondern übersehen zudem oft seltene, aber hochrelevante therapeutische Zielstrukturen.
Der CGP-Mehrwert für Ihre Patientinnen Comprehensive Genomic Profiling (CGP) überwindet diese Hürden durch die simultane und hochsensitive Analyse aller Mutationsklassen, wodurch beispielsweise bis zu 20 % mehr Patientinnen mit PIK3CA-Alterationen detektiert werden als durch herkömmliche PCR-Methoden (Ali et al., Oncologist, 2016). Dies liegt daran, dass CGP-Tests in der Regel gesamte exonische Bereiche relevanter Gene abdecken und so auch seltenere Mutationen identifizieren. Auch die Erfassung komplexer Signaturen wie der Homologen Rekombinationsdefizienz (HRDsig) bietet zukünftiges Potenzial und dient aktuell als wertvoller Bestätigungsmarker: CGP identifiziert hierüber 19 % mehr Patientinnen, die potenziell von PARP-Inhibitoren profitieren könnten, als die alleinige BRCA-Testung (Batalini et al., JCO Precis Oncol, 2023). CGP erkennt zudem zuverlässig erworbene Resistenzmechanismen unter endokriner Therapie, wie ESR1-Mutationen, was den zielgerichteten Einsatz von SERDs rechtfertigt und unwirksame Therapien vermeidet. Letztlich führt der Einsatz von CGP in Kombination mit molekularen Tumorboards nachweislich zu einem signifikant verlängerten progressionsfreien Überleben (PFS) durch den Zugang zu präzisionsonkologischen Behandlungen (Gremke et al., Cancers, 2024).
Präzisionsonkologie im Wandel: Der Wert von CGP für tumoragnostische Therapien
Klinische Relevanz & Leitlinien Die Bedeutung tumoragnostischer Behandlungsansätze wächst rasant, da für genetische Treiber wie NTRK-Fusionen, BRAF V600E-Mutationen oder Signaturen wie Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) und eine hohe Tumormutationslast (TMB-H) bereits hochwirksame, zugelassene Präzisionstherapien zur Verfügung stehen (Marchetti et al., Nat Med, 2025). Die aktuellen ESMO-Leitlinien für Next-Generation Sequencing (NGS) empfehlen daher explizit die routinemäßige Erfassung dieser tumoragnostischen Marker zur Steuerung moderner Krebstherapien (Mosele et al., Ann Oncol, 2024).
Diagnostische Hürden in der Praxis Eine wesentliche Hürde im klinischen Alltag ist, dass konventionelle Einzeltests oder schmale NGS-Panels historisch bedingt meist streng entitätsspezifisch konzipiert sind (Fox et al., JCO, 2023). Dadurch übersehen sie komplexe, entitätsübergreifende Signaturen wie TMB oder extrem seltene Fusionsereignisse systematisch, wodurch PatientInnen potenziell lebensverlängernde zielgerichtete Therapiechancen verwehrt bleiben (Fox et al., JCO, 2023).
Der CGP-Mehrwert für Ihre PatientInnen Comprehensive Genomic Profiling (CGP) überwindet diese Limitationen, indem es als universeller Ansatz das gesamte Spektrum relevanter Mutationen, Fusionen und Signaturen unabhängig vom Primärtumor in einem Test simultan auswertet (Tredan et al., JCO, 2022). Große, tumorübergreifende Studien wie DRUP und IMPRESS-Norway belegen eindrucksvoll, dass durch dieses breite molekulare Profiling bei über 30 % der PatientInnen adressierbare Alterationen gefunden werden, die zu einem klaren klinischen Nutzen führen (van der Velden et al., Nature, 2019; Puco et al., Acta Oncol, 2024). Die randomisierte ROME-Studie bestätigte zudem prospektiv, dass eine durch CGP und molekulare Tumorboards gesteuerte Pan-Tumor-Therapie die objektive Ansprechrate (17,5 % vs. 10,0 %) und das progressionsfreie Überleben (PFS) im Vergleich zur Standardtherapie signifikant verbessert (Marchetti et al., Nat Med, 2025). Insbesondere pan-tumorale Subgruppen profitieren hierbei enorm, was sich beispielsweise in einer Ansprechrate von 57,1 % auf eine CGP-gesteuerte Immuntherapie bei MSI-H-Tumoren zeigt (Marchetti et al., Nat Med, 2025). Letztlich steigert der Einsatz umfassender CGP-Panels, die solche komplexen genomischen Signaturen einschließen, die Anzahl der identifizierten Behandlungsoptionen im Vergleich zu kleineren NGS-Panels nachweislich um 15 % (Tredan et al., JCO, 2022).
Präzisionsonkologie beim Prostatakarzinom
Der Wert des Comprehensive Genomic Profiling
Inzidenz & klinische Relevanz Prostatakrebs ist mit einem Anteil von knapp 29 % aller Krebsneuerkrankungen bei Männern die mit Abstand häufigste maligne Tumorerkrankung des Mannes in Deutschland (Robert Koch-Institut, Krebs in Deutschland, 2025). Da bei bis zu einem Drittel der Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) therapierelevante Alterationen vorliegen, fordert die deutsche S3-Leitlinie eine umfassende molekularpathologische Testung von Genen der homologen Rekombinationsreparatur (HRR) und des Mikrosatellitenstatus (Leitlinienprogramm Onkologie, S3-Leitlinie Prostatakarzinom, 2025). Diese Diagnostik ist hochrelevant, da Patienten mit Nachweis von Mutationen wie BRCA1/2 maßgeblich von zugelassenen zielgerichteten Therapien wie PARP-Inhibitoren profitieren (Steenbock et al., Urologie, 2025).
Diagnostische Hürden in der Praxis Eine zentrale diagnostische Hürde stellt das oft stark limitierte Tumormaterial dar, da kleine Stanzbiopsien häufig bereits durch die histologische Erstdiagnostik nahezu aufgebraucht werden (Gonzalez et al., J Pathol Clin Res, 2021). Darüber hinaus zeigen konventionelle Testmethoden beim Prostatakarzinom erhebliche Schwächen, wie beispielsweise eine unzureichende Sensitivität (72,4 %) von PCR-Standard-5-Marker-Panels bei der Bestimmung der Mikrosatelliteninstabilität (MSI) (Hempelmann et al., J Immunother Cancer, 2018).
Der CGP-Mehrwert für Ihre Patienten Comprehensive Genomic Profiling (CGP) ist eine zeiteffiziente und gewebeschonende Diagnostik, die im klinischen Alltag selbst bei knappen Gewebeproben eine beachtliche Erfolgsrate von 82 % aufweist (Hiemenz et al., Oncologist, 2022). Sollte das Tumorgewebe dennoch nicht ausreichen, bietet die Liquid Biopsy aus dem Blut eine gute, wenn auch noch nicht vergütete, CGP-Alternative zur sicheren Identifizierung prostatakarzinom-assoziierter Mutationen. Zudem übertrifft CGP herkömmliche Methoden bei der Erfassung komplexer Biomarker deutlich und erreicht bei der MSI-Testung eine Sensitivität von über 93 %, was für die zielgerichtete Indikationsstellung von Immuntherapien entscheidend ist. Ein zusätzliches Potenzial liegt in der Erfassung der Homologen Rekombinationsdefizienz-Signatur (HRDsig), die das Ansprechen auf PARP-Inhibitoren präzise vorhersagt, als Bestätigungsmarker für klassische BRCA-Mutationen dienen kann und so sicher potenzielle Responder identifiziert (Trost et al., J Clin Oncol, 2024). Durch die frühzeitige und vollständige Entschlüsselung des molekularen Profils ermöglicht CGP somit den rechtzeitigen Einsatz lebensverlängernder Präzisionstherapien und schützt gleichzeitig vor unwirksamen Behandlungen.
Präzisionsonkologie beim Pankreaskarzinom: Der Wert des Comprehensive Genomic Profiling
Inzidenz & klinische Relevanz Das Pankreaskarzinom stellt mit jährlich über 20.000 Neuerkrankungen und einer 5-Jahres-Überlebensrate von nur 11 % eine der aggressivsten Tumorerkrankungen in Deutschland dar (Robert Koch-Institut, Krebs in Deutschland, 2023). Da der schnelle Zugang zu effektiven Therapien überlebenswichtig ist, empfiehlt die aktuelle S3-Leitlinie die Testung auf BRCA1/2-Mutationen, Mikrosatelliteninstabilität (MSI/dMMR) sowie KRAS-G12C (Leitlinienprogramm Onkologie, S3-Leitlinie Exokrines Pankreaskarzinom, 2024). Diese Diagnostik ist hochrelevant, um PatientInnen frühzeitig für zugelassene medikamentöse Tumortherapien, wie Immuncheckpoint-Inhibitoren bei Vorliegen von dMMR/MSI oder spezifische Inhibitoren bei KRAS-G12C-Mutationen, zu selektieren (Philip et al., Clin Cancer Res, 2022).
Diagnostische Hürden in der Praxis Eine wesentliche diagnostische Hürde im klinischen Alltag ist jedoch, dass hochrelevante, aber seltene molekulare Treiber – insbesondere bei den rund 10 % der KRAS-Wildtyp-Tumore – durch kleine Standard-Panels häufig gänzlich übersehen werden (Yamai et al., Cancers, 2023). Zudem erfassen konventionelle Tests komplexe Biomarker wie den therapeutisch bedeutsamen MTAP-Verlust, der bei bis zu 24 % der Pankreaskarzinome vorliegt, oft nicht direkt, sondern nutzen ungenaue Surrogatmarker wie CDKN2A, was zu einer falschen Patientenauswahl führen kann (Best et al., JCO Precis Oncol, 2025).
Der CGP-Mehrwert für Ihre PatientInnen Comprehensive Genomic Profiling (CGP) überwindet diese Limitierungen durch die parallele, hochauflösende Sequenzierung breiter Gen-Panels und komplexer Signaturen aus dem oft knappen Tumorgewebe. So detektiert CGP zuverlässig prädiktive Marker für die Immuntherapie wie TMB-high und MSI-high (in ca. 6,9 % der inoperablen Fälle) sowie seltene Genfusionen (z. B. NTRK, FGFR2), die in klinischen Studien gezielte Behandlungsoptionen eröffnen (Chen et al., Oncologist, 2023). Ein weiterer entscheidender Vorteil liegt in der präzisen Bestimmung der Homologen Rekombinationsdefizienz-Signatur (HRDsig), welche als Bestätigungsmarker für BRCA1/2 Mutationen dienen kann und darüber hinaus zusätzliche PatientInnen identifiziert, die potentiell von platinbasierten Chemotherapien wie FOLFIRINOX profitieren könnten (Chen et al., Oncologist, 2023). Darüber hinaus erfasst CGP direkte MTAP-Verluste präzise und sichert so die Rationale für den künftigen Einsatz von MAT2A- oder PRMT5-Inhibitoren (Brune et al., Lung Cancer, 2023). Letztlich belegen Real-World-Daten, dass der Einsatz von CGP die Behandlungsstrategie beim Pankreaskarzinom maßgeblich optimiert und mit einem signifikant verlängerten medianen Gesamtüberleben (25,2 vs. 11,8 Monate) assoziiert ist (So et al., Int J Clin Oncol, 2025).
Präzisionsonkologie bei Sarkomen: Der Wert des Comprehensive Genomic Profiling
Inzidenz & klinische Relevanz Sarkome sind mit über 70 verschiedenen Subtypen und jährlich etwa 4.000 Neuerkrankungen in Deutschland seltene, aber enorm heterogene maligne Tumoren (Robert Koch-Institut, Krebs in Deutschland, 2023). Etwa ein Drittel der SarkompatientInnen weist therapierelevante molekulare Alterationen auf , weshalb die aktuelle deutsche S3-Leitlinie "Adulte Weichgewebesarkome" die Testung spezifischer Biomarker wie MDM2, CDK4 oder NTRK nachdrücklich empfiehlt (Leitlinienprogramm Onkologie, S3-Leitlinie Weichgewebesarkome, 2022). Diese präzise molekulare Stratifizierung ist hochrelevant, da mittlerweile mehrere zugelassene zielgerichtete Therapien zur Verfügung stehen, wie beispielsweise TRK-Inhibitoren (z. B. Larotrectinib) bei NTRK-Fusionen oder EZH2-Inhibitoren bei epitheloiden Sarkomen (Fuchs et al., Front Oncol, 2023).
Diagnostische Hürden in der Praxis Eine erhebliche Hürde im klinischen Alltag ist die hohe diagnostische Fehlerquote bei dieser hochkomplexen Entität, wobei rund 10,5 % der initialen Diagnosen potenziell inkorrekt oder unzureichend spezifisch sind (Gounder et al., Nat Commun, 2022). Zudem werden die für etwa 20 % der Weichteilsarkome onkogen-treibenden, spezifischen Genfusionen durch konventionelle Einzeltests oder reine DNA-Panels häufig gänzlich übersehen (Nakano & Takahashi, Int J Mol Sci, 2018).
Der CGP-Mehrwert für Ihre PatientInnen Comprehensive Genomic Profiling (CGP) auf Basis von DNA- und RNA-Sequenzierung löst dieses Problem, indem es als breite Multiplex-Diagnostik komplexe Alterationen simultan erfasst und durch den essenziellen Einschluss von RNA-Sequenzierung auch seltene Fusionsereignisse hochsensitiv detektiert (Jin et al., Exp Hematol Oncol, 2025). So ermöglicht CGP nicht nur die Identifikation effektiver personalisierter Therapieansätze, sondern dient auch der entscheidenden Absicherung oder Korrektur der histologischen Diagnose, indem unklare Fälle durch den Nachweis pathognomonischer Translokationen (z. B. SS18-SSX beim Synovialsarkom) sicher reklassifiziert werden können (Gounder et al., Nat Commun, 2022). Darüber hinaus identifiziert das breite Profiling spezifische Subgruppen abseits bekannter Hotspots, wie etwa TMB-high (zu finden bei ca. 13 % der Angiosarkome) , welche signifikante klinische Ansprechraten auf Immuncheckpoint-Inhibitoren zeigen (Wagner et al., J Immunother Cancer, 2021).
FoundationOne®CDx ist ein umfassender genomischer Tumorprofiling-Service für Patient:innen mit soliden Tumoren, welcher umfänglich validiert ist.1-3 Dabei werden 324 krebsrelevante Gene untersucht und die gefundenen Genveränderungen nach den vier Hauptklassen klassifiziert.
Patientin: 38-jährige Frau mit rezidivierendem HR+/HER2-negativem Brustkrebs
1. Initiale Therapie
Chemotherapie gefolgt von Hormontherapie mit CDK4/6-Inhibitor.
2. Folgeuntersuchung
Nach partiellem Ansprechen wurden metastatische Herde in den Lymphknoten gefunden.
3. Gewebeentnahme für CGP-Testung
Qualitativ hochwertige Gewebeprobe aus den Lymphknoten für eine gewebebasierte umfassende molekulare Testung (CGP) mit folgenden Ergebnissen:
Bei den meisten der detektierten genetischen Veränderungen handelt es sich um Basensubstitutionen.
Der PTEN Verlust ist eine Kopienzahlveränderung.
4. Weitere Therapieoptionen durch CGP-Testung
Aufgrund des identifizierten PTEN Verlusts ist die Patientin für eine Therapie mit einem AKT Inhibitor (in Verbindung mit Fulvestrant)6 geeignet.
Im Gegensatz zu Hotspot-Panels, die lediglich kleine, vordefinierte Genregionen (Hotspots) untersuchen, analysiert CGP mittels Next-Generation Sequencing (NGS) simultan hunderte klinisch relevanter Gene über breite kodierende Regionen hinweg [Chen et al., 2025]. CGP ist darauf ausgelegt, alle vier Hauptklassen genomischer Alterationen in einem einzigen Test zu detektieren: Basensubstitutionen (SNVs), Insertionen/Deletionen (Indels), Kopienzahlveränderungen (CNVs) sowie Genfusionen und Rearrangements. Darüber hinaus ermöglicht erst die große genomische Abdeckung eines CGP-Panels (in der Regel >1 Mb) die zuverlässige Bestimmung komplexer genomischer Signaturen wie der Tumormutationslast (TMB), der Mikrosatelliteninstabilität (MSI) und der homologen Rekombinationsdefizienz (HRD), welche von kleinen Hotspot-Panels nicht valide erfasst werden können [Chalmers et al., 2017, Lin et al., 2024, Moore JA, et al.. 2023].
Der primäre Vorteil liegt in der Maximierung der Trefferquote für zielgerichtete Therapieoptionen. Da CGP alle Mutationsklassen und komplexe Signaturen parallel abdeckt, identifiziert es effektiv leitliniengerechte Targets, tumoragnostische Biomarker sowie prädiktive Biomarker für Medikamente, die aktuell für andere Indikationen zugelassen sind [Zehir et al., 2017; Hainsworth et al., 2018]. Zudem eröffnet CGP Patient:innen häufig den Zugang zu molekular-stratifizierten klinischen Studien. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die verkürzte Time-to-Treatment: Eine sofortige, umfassende NGS-Testung kann zudem zu einem signifikant schnelleren Beginn der zielgerichteten
Die ESMO Precision Medicine Working Group empfiehlt seit 2020 den routinemäßigen Einsatz von Tumor-Multigen-NGS bei fortgeschrittenem NSCLC, Prostatakarzinom, Kolorektalkarzinom, Cholangiokarzinom und Ovarialkarzinom. Neu in der Leitlinie von 2024 ist die explizite Erweiterung der Empfehlung auf Patienten mit fortgeschrittenem Mammakarzinom sowie auf seltene Tumoren wie Sarkome, gastrointestinale Stromatumoren (GIST), Schilddrüsenkarzinome und Krebserkrankungen mit unbekanntem Primärtumor (CUP). Generell empfiehlt die ESMO den Einsatz von Tumor-NGS bei allen metastasierten Krebserkrankungen, um tumoragnostische Alterationen zu detektieren, sofern der Zugang zu entsprechenden Medikamenten gewährleistet ist [Mosele et al., 2024]. Nutzen Sie den Leitlinien-Hub, um indikationsspezifische S3-Leitlinien und deutsche Empfehlungen zur molekularen Testung in der Onkologie abzurufen.
Genomisch-gematchte Therapien können signifikant die Überlebens- und Ansprechraten verbessern. In der randomisierten Phase-2-Studie ROME zeigte die CGP-gesteuerte Therapie (Tailored Treatment) über verschiedene Tumorentitäten hinweg eine signifikant höhere Ansprechrate (ORR 17,5 % vs. 10 %) und ein verbessertes progressionsfreies Überleben (PFS) im Vergleich zur Standardtherapie [Scagnoli et al., 2025]. Bei CUP-Patienten belegte die CUPISCO-Studie ein signifikant verlängertes PFS (6,1 vs. 4,4 Monate) unter molekular-gesteuerter Therapie [Krämer et al., 2024]. Pragmatische Real-World-Studien wie der holländische DRUP-Trial und das norwegische IMPRESS-Programm bestätigen, dass ca. ein Drittel der Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren einen klinischen Benefit durch NGS-gesteuerte Therapien hat [van der Velden et al., 2019; Helland et al., 2022].
Mindestens genauso wichtig ist der klinische Nutzen negativer Befunde: Das sichere Ausschließen von Treibermutationen oder das Entdecken von primären Resistenzmutationen (z.B. KRAS/NRAS-Mutationen beim Kolorektalkarzinom) verhindert den Einsatz ineffektiver Therapien (z.B. Anti-EGFR-Antikörper). Dies schützt die Patienten vor unnötiger Toxizität und vermeidet im Gesundheitssystem signifikante Kosten für wirkungslose Behandlungen [Rankin et al., 2016].
Tumoragnostische Biomarker sagen ein Therapieansprechen unabhängig von der Histologie des Primärtumors voraus. Die ESMO stuft Marker wie NTRK1/2/3-Fusionen, MSI-High/dMMR, RET Fusionen, BRAF Mutationen (p.V600E), FGFR1/2/3 Fusionen und Mutationen und TMB-High als ESCAT Level IC ein. Diese sind hochprädiktiv für den Einsatz spezifischer Inhibitoren bzw. für Immuncheckpoint-Inhibitoren. Diese Biomarker sollten routinemäßig bei allen Patient:innen mit metastasierten soliden Tumoren im Rahmen der Erstlinien- oder frühen Rezidivdiagnostik per NGS mitgetestet werden, um hochwirksame Therapieoptionen auch bei ansonsten therapieresistenten oder seltenen Entitäten aufzudecken [Mosele et al., 2024].
Standardmäßig wird FFPE-Tumorgewebe aus dem Primärtumor oder einer Metastase verwendet. Eines der Probleme der klinischen Praxis ist die Verfügbarkeit von ausreichend Tumorgewebe für die molekulare Testung (Sadik et al., 2022 am Bsp. NSCLC]. Sequenzielle Einzelgentests verbrauchen das Gewebe sehr rasch; ein negativer Einzeltest verdoppelt das Risiko, dass darauffolgende molekulare Analysen aufgrund von zu limitierter Gewebeverfügbarkeit abgebrochen werden müssen [Nesline et al., 2023]. CGP schont das Gewebe, da hunderte Biomarker – von SNVs bis hin zu komplexen Markern wie MSI – aus einer einzigen Probe evaluiert werden [Chen et al., 2025].
Die simultane RNA-Sequenzierung (zusätzlich zur DNA) ist insbesondere für die robuste und sensitive Detektion von Genfusionen relevant. Besonders kritisch ist die RNA-Analyse beispielsweise bei Weichgewebssarkomen, da hier rund 20 % der Tumoren durch tumorspezifische Translokationen (z.B. EWS-FLI1, SS18-SSX, ETV6-NTRK3) getrieben werden. Der sichere Nachweis dieser Fusionen auf RNA-Ebene dient hier nicht nur der prädiktiven Therapiesteuerung [Scheipl et al., 2021], sondern ist oft zwingend notwendig, um die pathologische Sarkom-Diagnose überhaupt erst abzusichern oder zu korrigieren [Gounder et al., 2022].
Die Analyse von zirkulierender Tumor DNA aus dem Blutplasma (Liquid Biopsy) ist eine gute und minimal-invasive Alternative für die molekulare Testung zur Therapiefindung, wenn z.B. Tumorgewebe fehlt, nicht in ausreichender Menge oder Qualität vorliegt oder wenn eine Gewebebiopsie für den Patienten zu riskant ist [Yazaki et al., 2025]. Sie bietet zudem den Vorteil, dass zirkulierende Tumor DNA aus verschiedenen Tumorklonen (‘intratumor’ Heterogenität) und -herden (‘intrapatient’ Heterogenität, z.B. Primärtumor und Metastasen) stammen und damit ein umfassenderes Bild liefern kann [Scherer, F. in Schaffner et al. 2020].
Es gibt unterschiedliche Vergütungs- und Versorgungsstrukturen der molekularen Testung auf Basis von Tumorgewebe.
Die Erstattung von Companion-Diagnostik-Untersuchungen und anderen gentechnischen Testverfahren an Tumorgewebe wurde im vertragsärztlichen Leistungskatalog für die ambulante vertragsärztliche Versorgung im Jahr 2017 sichergestellt [OPG Spezial Pathologie, 2025]. Hier erfolgt die molekularpathologische Diagnostik per Überweisungsauftrag an eine berechtigte Pathologie. Diese rechnet die Leistungen direkt über das EBM-Kapitel 19.4 ab. [Kron et al., 2023]. Da die Kosten über den EBM der Pathologie laufen, belasten diese Analysen nicht das Arzneimittelbudget oder die Fallpauschale (DRG) des Onkologen bzw. des Krankenhauses. Bei der Liquid Biopsy ist die Erstattung in der ambulanten Versorgung aktuell noch auf einige wenige indikationsbezogene Fragestellungen und Einzelmarker begrenzt. Diese Einschränkung verhindert die Erstellung eines umfassenden Tumorprofils und beschneidet somit das Potential der Liquid Biopsy [Vision Zero Oncology ‘Liquid Biopsy, Minimal-invasiv, maximal informativ, 2025].
Im stationären Setting gibt es über das DRG-System derzeit keine kostendeckende Vergütung für die umfassende molekulare Testung. [OPG Spezial Pathologie, 2025]
In Deutschland wird die Erstattung für fortgeschrittene Tumoren außerhalb der Regelversorgung zunehmend strukturiert über Zentren für Personalisierte Medizin (ZPM) und das Deutsche Netzwerk für Personalisierte Medizin (DNPM) gefördert, wo Fälle nach strengen Kriterien im Molekularen Tumorboard (MTB) evaluiert werden [Illert et al., 2023].
Erfahren Sie, wie Sie die Diagnostik in Ihren klinischen Alltag integrieren können.
Quellen:
1 David M. Thomas, et al. Unlocking Access to Broad Molecular Profiling, Public Health Genomics 16 May 2022; 25 (3-4): 70–79. https://doi.org/10.1159/000520000
2 Andrew J. McKenzie,et al., (2019) Should next-generation sequencing tests be performed on all cancer patients?, Expert Review of Molecular Diagnostics, 19:2, 89-93, DOI: 10.1080/14737159.2019.1564043
3 Abbildung nur zur Veranschaulichung. Adaptiert nach Wan, J.C.M., et al. (2017) Cancer 17:223-8.
4 Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms, Langversion 4.0, 2025, AWMF-Registernummer
020-007OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/lungenkarzinom/ (Abgerufen am 20.08.2025);
5 Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO). (2024). CUP-Syndrom: Krebserkrankungen mit unbekanntem Primärtumor. Onkopedia. https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/cup-syndrom-krebserkrankungen-mit-unbekanntem-primaertumor/@@guideline/html/index.html (Abgerufen
am 20.08.2025)
6 List of cleared or approved CDx devices. For most up to date list please refer to: https://www.fda.gov/medical-devices/in-vitro-diagnostics/list-cleared-or-approved-companion-diagnostic-devices-in-vitro-and-imaging-tools
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