Turn-around-Times optimieren und Patientenversorgung verbessern

Ein Erfahrungsbericht

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Laborergebnisse bilden eine fundamentale Grundlage, um eine fundierte Behandlungsentscheidung treffen zu können. In der Notaufnahme wird diese Bedeutung besonders deutlich, wenn in kürzester Zeit relevante Laborergebnisse zur weiteren Patientenbehandlung zur Verfügung stehen müssen. Die Turn-around-Time (TAT) für Notfallparameter konnte im Ospedale San Raffaele Universitätsklinikum um 68% reduziert werden und stellt damit einen entscheidenden Faktor zur optimierten Patientenversorgung dar.

Lösung

Durch den Einsatz von navify® Analytics for Core Lab und der Begleitung durch das Roche Healthcare Consulting Team wurden Bereiche identifiziert, in denen sowohl die Prozesse außerhalb des Labors als auch die präanalytischen und analytischen Abläufe des Troponin-Tests optimiert werden konnten.

Herausforderung

Angesichts steigender Patientenzahlen in Notaufnahmen sind Überfüllung und lange Wartezeiten ein großes Problem. Dies kann zu vermeidbaren medizinischen Fehlern, negativen Auswirkungen auf die Patientenergebnisse und einer erhöhten Sterblichkeitsrate führen. Laborergebnisse bilden eine fundamentale Grundlage in Bezug auf die Behandlungsentscheidung. Durch die Einhaltung niedriger Turn-around-Times (TAT) können Labore die operative Effizienz in der Notaufnahme positiv beeinflussen.1,2,3

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Ergebnis

Die TAT von dringenden Troponin-Tests, die von der Notaufnahme angefordert wurden, konnte in der präanalytischen Phase um 68% reduziert werden.

Alle Ergebnisse finden Sie im Whitepaper, welches Ihnen zum kostenlosen Download bereit steht.

Dr. Massimo Locatelli I Leiter der Labormedizin OSR

“Die gewonnenen Erkenntnisse haben es ermöglicht, die Durchlaufzeit eines klinisch bedeutsamen Tests zur Diagnose eines akuten Myokardinfarkts um 45 % zu verkürzen.”

Dr. Massimo Locatelli

Dr. Massimo Locatelli ist als Direktor des Labormedizinischen Dienstes am IRCCS San Raffaele Universitätsklinikum tätig. Im Labormedizinischen Dienst des OSR ist er für die Bereiche Klinische Chemie, Trenntechniken, Toxikologie und Informatik verantwortlich.

Neben seiner Tätigkeit im Bereich der klinischen Biochemie in internationalen Sportteams zur toxikologischen Untersuchung von Sportlern, arbeitet Dr. Locatelli mit den klinischen Vertretern des IRCCS San Raffaele Universitätsklinikums an experimentellen Verfahren in den Bereichen Kardiologie und Herzchirurgie zusammen.

Das Ospedale San Raffaele (OSR) ist ein Universitätsklinikum in Mailand, Italien, das als multidisziplinäres Zentrum mit mehr als 50 klinischen Fachrichtungen und über 1.300 Betten ausgestattet ist. Das vom nationalen italienischen Gesundheitssystem zugelassene Klinikum versorgt sowohl öffentliche als auch private sowie italienische und internationale Patient:innen. Das Labor analysiert jährlich rund 7,5 Millionen Proben, wobei mehr als 1.500 verschiedene Tests zur Verfügung stehen.

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  1. Li L, Georgiou A, Vecellio E, et al. The effect of laboratory testing on emergency department length of stay: a Multihospital Longitudinal Study applying a cross-classified random-effect modeling approach. Acad Emerg Med. 2015;22(1):38–46.

  2. Hawkins RC. Laboratory turnaround time. Clin Biochem Rev. 2007;28(4):179–194.

  3. Singer AJ, Viccellio P, Thode HC, Bock JL, Henry MC. Introduction of a stat laboratory reduces emergency department length of stay. Acad Emerg Med. 2008;15(4):324–328.

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